Wettbewerbe

Architekturpreis Harmonisches Wohnen

2001 schrieb das IHZ einen Architekturpreis für harmonisches Wohnen auf der Basis harmonikaler Maße aus. Kooperationspartner und Stifter des Preisgeldes war die Firma Wohnpark, weitere Partner waren das Institut für Baukunst, Bauaufnahme und Architekturtheorie der Technischen Universität Wien und das Institut für Architektur und Industrial Design der Kunstuniversität Linz. Ziel des Wettbewerbs war es, Fertigbau-Häuser (Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser) im Sinne eines „harmonikalen Humanismus“ zu entwerfen, Architektur als „dritte Haut“ des Menschen in Resonanz zu Natur und Kunst zu bringen.

Es nahmen 10 Studenten mit 7 Projekten teil; die Preisgelder betrugen insgesamt € 9.000,- (ATS 120.000,-).

Internationaler Kompositionswettbewerb Neue Musik im Zeichen des Wassers

Wasser ist in der Geschichte der Menschheit immer wieder auch Gegenstand künstlerischer Betrachtung gewesen: Zahlreiche Gemälde, künstlerisch gestaltete Brunnen und Wasserwelten, Installationen und musikalische Werke zeugen davon. Auch die Inszenierungen von Opern und Operetten auf Seebühnen zeigen, dass nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Aufführungspraxis das Element Wasser in der Musik eine große Rolle spielt.

Die „musikalische Welt des Wassers“, unter anderem im pankratiumgmünd spannend und phantasievoll gezeigt, erfuhr mit diesem Wettbewerb eine sinnvolle Fortsetzung. Initiator dieses Wettbewerbs war Manfred Tischitz, Organisator Werner Schulze, Träger die Stadt Gmünd mit ihrem Aktionsprogramm Inspirierende WasserKraft.

Ziel des Wettbewerbs war, das Bewusstsein von Wasser als Lebensenergie mittels der Sprache der Musik vertiefen zu helfen. Die Komponisten sollten eine neue Dimension ihrer schöpferischen Arbeit verspüren und zu einem von den Künsten geprägten Wasser-Bewusstsein führen.

Der Bewerb erstreckte sich über zwei Jahre: Ausschreibung und Jury-Entscheid fanden 2006 statt, das Preisträgerkonzert am 19. Mai 2007 im neuen Veranstaltungszentrum Gmünds, der Lodronschen Reitschule.

Am Wettbewerb nahmen 83 Komponisten aus 10 Staaten (Argentinien, USA, Japan, Griechenland, Spanien, Tschechien, Slowenien, Deutschland, Schweiz, Österreich) mit insgesamt 102 Werken teil. Bei Nichtvergabe des Ersten Preises gingen 2 Zweite Preise an Jörn Arnecke (Hamburg) [„Auf dem Wasser zu singen“ für Tenor und 18 Streicher] und Eva Reiter (Wien) [„Nasszelle“ für Kontrabassblockflöte und Tonband] sowie 2 Dritte Preise an Miro Dobrowolny (Mönchengladbach) [„Baptisterium“ für 12stimmiges Vokalensemble mit Requisiten] und Herbert Marinkovits (Mürzzuschlag) [„Wonderful Water World“ für Symphonisches Blasorchester].