Harmonik in der Praxis

Internationales Architektenteam Harmonik

Cem Erözü - Istanbul
Klaus Hammer – Wien
Werner Schulze - Wien
Hiroki Watanabe - Tokio
Robert Lukas Wilberg - Wien

Das Internationale Architektenteam Harmonik war vor allem in folgende Projekte einbezogen:

Ausstellung „Gefrorene Musik“ – Architektur und Harmonik im Dialog

2001 gestaltete das Team in der Aula der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Ausstellung „Gefrorene Musik“ – Architektur und Harmonik im Dialog. Ein Werkstattbericht rundete diese Dokumentation ab.

Klaus Hammer und Lukas Wilberg verfassten zu ihrem Projekt „Gefrorene Musik“ – Verräumlichung musikalischer Notation drei Broschüren.

International Symposium of Architecture

Im Juni 2004 fand an der Technischen Universität Dresden ein Architektur-Symposium statt, an dem drei Mitglieder der Internationalen Projektgruppe Harmonik als Referenten teilnahmen (Klaus Hammer, Hiroki Watanabe, Robert Lukas Wilberg). Organisiert wurde die Tagung vom Lehrstuhl Raumgestaltung, Gebäudelehre & Entwerfen der Fakultät Architektur. Im Juni 2006 führte ein Vortrag von Klaus Hammer an der TU Dresden diese 2004 gestartete Kooperation weiter.

Entwürfe

2004 begann eine intensive Arbeit für die Kärntner Gemeinde Gmünd, wo 2006 das pankratiumgmünd eröffnet wurde. Für den Platz vor der katholischen Kirche wurde ein Gestaltungskonzept erstellt: zentrales Element war die harmonikale Neuform eines Wasser-Licht-Labyrinths, das nicht allein Geist und Seele, sondern auch Auge, Ohr und Tastsinn berührt. Die Jahrtausende alte Form des Labyrinths erfährt damit eine neue Dimension.

Die Internationale Projektgruppe Harmonik widmete sich auch der Freiraum-Architektur. Für den neuen Campus der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wurde eine 2800 Quadratmeter große Freifläche entworfen.

Publikation Harmonik als architektonisches Prinzip

2012 soll Klaus Hammers Buch „relativ objektiv - Harmonik als architektonisches Prinzip“ erscheinen. Wie schon in der griechischen Antike geht es darum, die Grundlagen der Musik in die architektonische Entwurfslösung einzubeziehen. Dieses einschlägige, von einem harmonikal ausgebildeten Architekten für Berufskollegen verfasste Werk wird eine oft schmerzlich empfundene Lücke schließen.