Universität für Musik und darstellende Kunst
Anton-von-Webern-Platz 1
A-1030 WIEN
(Zugang: Ungargasse 14)
tel +43-1/711 55-35 28 & -35 29
fax +43-1/711 55-35 97
schulze@mdw.ac.at
www.harmonik.at
Das Internationale Harmonik Zentrum (IHZ) ist 2002 aus dem 1967 gegründeten „Institut für Harmonikale Grundlagenforschung“ hervorgegangen. Neustrukturierungen und Schwerpunktverlagerungen an der Universität für Musik und darstellende Kunst haben dazu geführt, das Harmonik-Institut als selbstständige Organisationseinheit aufzulösen und die Arbeitsstelle personell, räumlich und finanziell auf einen Minimalstand zu reduzieren. Die an das IHZ heran getragenen Aufgaben können damit in nur eingeschränktem Ausmaß wahrgenommen werden. Es bedeutet eine große Hilfe, dass die Partnerinstitution in Gmünd, das Erlebnis-Museum pankratiumgmünd, einige dieser Aufgaben wahrnehmen und zudem eine weitaus größere Zahl an Interessenten erreichen kann, als es einer kleinen universitären Einheit möglich ist.
Akademisches Profil: Das IHZ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien stellt die weltweit einzige akademische Verankerung der Harmonik dar. Durch diese einzigartige Stellung wird es zu einer weithin ausstrahlenden Anlaufstelle für alle harmonikalen Anliegen. Das IHZ versteht sich als eine Plattform, die den interdisziplinären Dialog unterstützt und den künstlerisch-wissenschaftlichen Austausch auf internationaler Ebene pflegt – wovon unter anderem 1.000 Kontaktadressen in 40 Nationen zeugen - und diesen mit künstlerisch-wissenschaftlichen Projekten und Veranstaltungen unterstützt.
Gängige Definitionen universitärer Zielsetzungen („Forschung, Erschließung der Künste und Lehre in den wissenschaftlichen und künstlerisch-wissenschaftlichen Fächern“) sind zu blass, um Harmonik kennzeichnen zu können. Die ein multidisziplinäres, kreatives Denken pflegende Harmonik zielt auf Formdeutung, Formkreation, Entwerfen & Planen bis hin zu neuem Kunstschaffen und unterscheidet sich damit fundamental von ausschließlich theoretischer Erörterung.
An der Schnittstelle vieler Einzeldisziplinen liegend sowie im Bewusstsein der Gleichursprünglichkeit von Kunst und Wissenschaft geht es der Harmonik sowohl um eine wissenschaftliche Durchdringung der Künste wie um eine künstlerische Durchdringung der Wissenschaften.
Arbeitsschwerpunkte: Lehrveranstaltungen (Vorlesungen mit Seminarcharakter), Begutachtung von Dissertationen, Herausgabe von Publikationen, Gastvorträge, Mitarbeit bei Ausstellungen (Phainomena Zürich 1984, Jahrtausendturm Magdeburg 2000, WasserWelt des Staunens Gmünd 2006/07, SYMMETRIA Gmünd 2010), Exkursionen (Gmünd 2006, 2007, 2010) und Studienreisen (Südindien 2001), Organisation von Wettbewerben, Beratung internationaler Partner.
Kooperationen an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien: Institut für Komposition und Elektroakustik (Institut 1), Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Spezialensembles (Institut 7), Institut für Film und Fernsehen „Filmakademie Wien“ (Institut 11), Institut für Musik- und Bewegungserziehung sowie Musiktherapie (Institut 13), Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie (Institut 21), Institut für Wiener Klangstil/Musikalische Akustik (Institut 22).