| 12.02. | Jakarta/Indonesien, Gramedia Matraman: "Burung Cendrawasih dan Cerita-cerita Memukau Lainnya". Buchpräsentation
(Werner Schulze). |
| 12.-15.04. | Granada/Spanien, Reial Conservatorio Superior: "Investigación Armónica" (Werner Schulze) |
| 04.05. | Zagreb/Kroatien, Matrix: Eröffnung "CroArtScia" durch das IHZ (Angela Lohri, Werner Schulze) |
| 29.06.-06.07. | Wien, Technische Universität/Key Station, Fachbereich Angewandte Ästhetik, Prechtlsaal: "Architecture and Music", Ausstellungsbeteiligung
des IHZ |
| 11.11. | Pécs/Ungarn, Kunstgymnasium: "Klavierkonzert 18. – 21. Jahrhundert" (Nobuko Akiyama – Klavier, Werner Schulze - Komponist) |
Im Sommersemester 1967 hatte das „Hans-Kayser-Institut für Harmonikale Grundlagenforschung“ an der Akademie für Musik und darstellende Kunst Wien seine Arbeit aufgenommen; die feierliche Eröffnung fand am 8. Mai 1967 statt. Dieses über Anregung von Akademiepräsident Dr. Hans Sittner geschaffene Institut stand bis 1990 unter der Leitung von Professor Dr. Rudolf Haase.
Seither hat die akademisch verankerte Harmonik sowohl hochschulintern Profilierung wie international eine beachtenswerte Resonanz erfahren. 2007 konnte das 40-jährige Bestehen der Harmonik an der Akademie / Hochschule / Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gefeiert werden. Aus diesem Anlass wurden zwei Veranstaltungen organisiert: Die erste fand am 19. März 2007 im Haydn-Saal der Universität statt („NORWEGEN – Harmonik und Volksmusik“), die zweite am 7. Mai 2007, dem Vorabend des 40. Geburtstages.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie. „Norwegen - Harmonik und Volksmusik“ stellte den ersten Teil der Feiern zum 40-jährigen Bestehen der Harmonik an der Wiener Akademie -> Hochschule -> Universität für Musik und darstellende Kunst dar. Harmonikale Literatur ist zwar über die gesamte Welt verbreitet, doch innerhalb Europas sind, neben dem deutschsprachigen Raum, die Niederlande und Norwegen Länder mit besonderem Interesse an der Harmonik. Die ausgestellten Publikationen zeigten die Breite harmonikaler Themen, die in Norwegen Interesse und Weiterentwicklung gefunden haben.
Norwegische Volksmusik ist hierzulande weitgehend unbekannt. Die Professoren der Volksmusikabteilung der „Norges Musikkhøgskole Oslo” Jon Faukstad, Odd Lund, Sven Nyhus und Tom Willy Rustad verbrachten zwei Tage in Wien und präsentierten unter anderem chromatisches und diatonisches Akkordeon, Hardanger-Fiddle, Lur (skandinavisches Alphorn), Schafshorn, Weidenflöte und Maultrommel. Der Harmonik-Absolvent, Volksmusiker und Maultrommelschmied Wolf-Dietrich Janscha, Mitglied des norwegischen Maultrommelspieler-Verbandes, lieferte als „Gast aus Österreich“ einen Beitrag und ließ damit den Abend zu einem kleinen „Fest der Maultrommel“ werden.
Das umfangreiche Programm enthielt Beiträge von Johnson Vettoonickal (Reise durch die Chakren), Auftritte und Arbeiten der Klasse Harmonik (Cem Erözü, Marialena Fernandes, Klaus Hammer, Teresa Konrad, Mehrdad Pakbaz, Hiroki Watanabe), Hans Tschiritsch (Nähmaschine und Wehleidswalze), Hannes Fessmann (Klangstein), Daniel De La Cuesta (Uraufführung „Tiento IV“ für Bassflöte) und Werner Schulze (LOGOS op. 13).
An der Universidad de Buenos Aires, Faculdad de Arquitectura, Diseño y Urbanismo, fand 11.-16.11.2007 der Kongress «Forma y Simetria» statt. Im Vortrag «Harmonic Thinking Today» konnte Werner Schulze den 40. akademischen Geburtstag der Harmonik auch in internationalem Rahmen feiern.
2002, 2004, 2006, 2009, 2010...
An den 7 Veranstaltungen dieses Tages (Vorträge, Workshop, Konzert) nahmen etwa 100 Besucher aus dem In- und Ausland teil.
Die Ausstellung ArchitecTone - Musical Architecture zeigte Arbeiten des japanischen Architekten Hiroki Watanabe zu einer von Formelementen der Musik inspirierten Architektur. Erstmals aufgeführt wurden einige Kammermusikwerke Watanabes, die zum überwiegenden Teil in Wien entstanden waren. Es musizierten Absolventen und Studierende des Lehrgangs Harmonik.
Anschließend sprach Jerry Amaldev, Komponist und Forscher aus Chennai, über Indo-Gregorianik. Zum Verhältnis von Gregorianischem Gesang und indischer Musik (Lecture-Concert). Amaldev stammt, ebenso wie der Musiker und Musikheiler Johnson Vettoonickal, aus dem südindischen Bundesstaat Kerala. Johnson Vettoonickal hatte als Student der Harmonik sich dem Thema Healing with Music: Ragas and their Influence on Body and Soul gewidmet. Die Wirkkraft spezifischer Ragas auf die Energiezentren des Menschen war Thema von Vettoonickals CD NADA CHAKRA, deren Produktion vom Internationalen Harmonik Zentrum begleitet worden ist.
Workshop „Resonanz – Schöpfung – Wasserklangbilder“ mit Alexander Lauterwasser im pankratiumgmünd. Konzert „Wasser·Klang·Kunst“ in der Lodronschen Reitschule mit Alexander Lauterwasser (Wasserklangbilder), Klaus Fessmann (Klangstein), Peter Spatina (Glasharfe), Wolfdietrich Janscha (Maultrommel), Manfred Tischitz und Hans Tschiritsch.
Schon der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) erträumte den fruchtvollen Dialog der Kulturen, vor allem jenen zwischen China und Europa: Orient und Okzident sollten voneinander lernen, die großen kulturellen Leistungen des Anderen sollten als Reichtum geschätzt und als mögliche Bereicherung des eigenen Wissens betrachtet werden.
Programmpunkte: Ming Wang (Taiwan): Zheng // Marialena Fernandes (Indien): Mando // Natalie Martschuk (Ukraine): Ausstellung “Dialoge” // Mehrdad Pakbaz (Iran): Dialoge. Präsentation der CD // Mehrdad Pakbaz & Ilker Ülsezer (Türkei): Dialog für Ûd und Ney // Oliver Roman (Österreich): Präsentation “Bauen mit Bäumen” // Werner Schulze: Paradiesvögel und andere wundersame Erzählungen (Indonesien). Präsentation der CD
In Österreichs Künstlerstadt Gmünd fanden 23.-28.08.2010 „Tage der Harmonik“ unter dem Titel „Symmetrie: Kunst & Wissenschaft“ statt. Zu diesem Festival-Kongress, der in Kooperation mit dem weltweit vernetzten Partner ISIS-Symmetry organisiert worden ist, kamen über 100 Teilnehmer aus 30 Nationen.
| 14.03.2001: | ANTONI ROSSELL (Sänger und Forscher, Universitätsprofessor), Institut d’Estudis Medievals, Universitat Autònoma de Barcelona: Wort und Musik im
Mittelalter: Die Troubadours |
| 28.03.2001: | HARALD JORDAN (Architekt), Institut für transformierende Baukunst, Worpswede: Räume der Kraft schaffen |
| 25.04.2001: | INTERNATIONALE PROJEKTGRUPPE HARMONIK (Cem Erözü, Klaus Hammer, Werner Schulze, Lukas Wilberg): „Gefrorene Musik“ - Architektur und Harmonik im
Dialog [Werkstattberichte und Ausstellung] |
| 29.11.2002: | INDONESISCHE BOTSCHAFT WIEN / WERNER SCHULZE: gamelan [Gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und
Ethnomusikologie] |
| 10.04.2003: | JOHNSON VETTOONICKAL (Sänger und Musikheiler), Kerala/Indien: Reise durch die Chakren |
| 14.11.2003: | INDONESISCHE BOTSCHAFT WIEN / WERNER SCHULZE: gamelan [Gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und
Ethnomusikologie] |
| 15.05.2004: | SEBASTIAN PRANTL (Tänzer und Choreograph), TanzAtelierWien: Heraklit-Fragmente [öffentliche Arbeitsprobe] & HIROKI WATANABE: ArchitecTone -
Architectural Music & Musical Architecture |
| 16.06.2004: | TanzAtelierWien: JERRY AMALDEV (Musiker und Forscher), Chennai/Indien: Indo-Gregorianischer Gesang |
| 13.01.2005: | INDONESISCHE BOTSCHAFT WIEN / WERNER SCHULZE: gamelan [Gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und
Ethnomusikologie] |
| 17.01.2005: | TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN: Harmonik |
| 04.04.2005: | Tanz Atelier Wien: Harmonik |
| 04.04.2005: | WÄGEN & BEWEGEN [Werner Schulze (Einführung), Sebastian Prantl] |
| 11.04.2005: | OBERTÖNE - KÖRPERTÖNE [Manfred Tischitz & Hans Tschiritz (duo tischitztschiritsch), Wolfdietrich Janscha (Maultrommel), Sebastian Prantl] |
| 18.04.2005: | REISE DURCH DIE CHAKREN [Werner Schulze (Einführung), Johnson Vettoonickal (Gesang), Adi Schober (tabala)], Sebastian Prantl, Radha Anjali (Tanz-Diskurs)] |
| 25.04.2005: | FUGE & GEBET: Johann S. Bach und Matthäus übereinander gelegt [Feng-Chiu Ting (Gu chen·Kanon), Werner Schulze,
Thomas Fheodoroff (Violine)] |
| 14.11.2005: | HANS TSCHIRITSCH: Erspüren und Singen der Obertöne |
| 21.11.2005: | HANS TSCHIRITSCH: Erspüren und Singen der Obertöne |
| 08.05.2006: | Tanz Atelier Wien: SEBASTIAN PRANTL: KörperWissen - KörperBewusstSein |
| 12.06.2006: | PETER MICHAEL BRAUN: Natürliche Grundlagen der Musik. HIROKI WATANABE: Klang des Mondes – Neue Kompositionen für Klavier |
| 24.04.2006: | INDONESISCHE BOTSCHAFT WIEN / WERNER SCHULZE: gamelan [Gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und
Ethnomusikologie] |
| 20.11.2006: | WERNER SCHULZE: Vorsokratisches Denken in Sprache, Musik & Tanz |
| 27.11.2006: | IMRE SIMONCSICS: Angewandte Ästhetik |
| 19.03.2007: | NORWEGEN – Harmonik und Volksmusik [Gemeinsam mit der Volksmusikabteilung der Norsk Musikkhøgskole Oslo und dem Institut für Volksmusikforschung
und Ethnomusikologie] |
| 07.05.2007: | 40 Jahre Harmonik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien |
| 07.04.2008: | Tanz Atelier Wien: Antike Sprachen in ihrer Vernetzung mit Musik & Bewegung: |
| 07.04.2008: | ALTBABYLONISCH & GRIECHISCH [Werner Schulze, Sebastian Prantl] |
| 14.04.2008: | GRIECHISCH & LATEIN |
| 21.04.2008: | SANSKRIT [Johnson Vettoonickal] |
| 17.05.2008: | Neue Wege in Oberton-Kompositionen |
| 01.12.2008: | Stufentheorie - einmal anders. Anlässlich des 500. Geburtstages von Andrea di Pietro della Gondola, genannt Palladio (30.11.1508 -
19.8.1580) |
| 02.04.2009: | Choreo-Audio-Lab. Internationale Begegnung im Tanz Atelier Wien |
| 19.10.2009: | Altpersische Modi. MEHRDAD PAKBAZ & WERNER SCHULZE im Tanz Atelier Wien |
| 16.11.2009: | WERNER SCHULZE: Musik – Mathematik – Architektur: Zur Erfolgsgeschichte eines Goldenen Dreiecks [Gemeinsam mit dem Institut für Musikalische
Stilforschung & WIEN MODERN] |
| 14.12.2009: | ME<le>A.TanzMusikSprachWerk II. Filmpräsentation im Kodak-Kino |
| 15.03.2010: | Choreo-Audio-Lab. Internationale Begegnung im Tanz Atelier Wien |
| 29.11.2010: | Uraufführung & Buchpräsentation. Nobuko Akiyama, Hagnot Elischka, Anselm Lipgens, Werner Schulze |
| 21.03.2011: | Aleksandr N. Skrjabin: Promethée. Le Poème du Feu. Filmpräsentation im Kodak-Kino |
| 02.05.2011: | INDONESISCHE BOTSCHAFT WIEN / WERNER SCHULZE: gamelan [Gemeinsam mit dem Institut für Volksmusikforschung und
Ethnomusikologie] |
| 23.05.2011: | Tanz Atelier Wien: JOHNSON VETTOONICKAL: Chakren-Reise |
| 10.10.2011: | AURELIO: Auroville und die Harmonik |
| 07.11.2011: | Jenö Takács: Vorfahren und Schüler. Klavierabend mit Nobuko Akiyama |